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• Aktuelle Arbeiten zur Kybernetischen Methode

» Dissertation zur Kybernetischen Methode-kym®

„Die Kybernetische Methode im Schriftspracherwerb: Eine Wirksamkeitsstudie unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit ungünstiger Lernausgangslage“ von Veronika Spika – 29.12.2015
Online-Publikationsserver (OPUS) der Universität Augsburg

»  Auszüge aus „Reflexion meiner Erfahrungen in der Anwendung der Kybernetischen Methode“ von Renate Kehrer (Schuljahr 2014/15) 

» Kybernetische Methode zum Ewerb der Kulturtechniken im Erstunterricht Schuljahr 2013/14 und 2014/15 

» Die Kybernetische Methode im Kindergarten – Analyse der Effektivität zur Förderung mathematischer und schriftsprachlicher Vorläuferfähigkeiten – Studie vbw

 

• Erfahrungsberichte zur Kybernetischen Methode

» Down-Syndrom – Erfahrungsbericht einer Mutter – September 2016

» Erfahrungsbericht einer Mutter – Juli 2015 

» Erfahrungsbericht – Kinderhaus Camino Bad Aibling – Mai 2015 

» Erfahrungsbericht einer kym®-Therapeutin Förderbericht eines achtjährigen Jungen mit der Kybernetischen Methode – kym® April 2015 

» Erfahrungsbericht einer Sonderschullehrerin und Mutter  


Aktuelle  Arbeiten zur Kybernetischen Methode

(1) Auszüge aus „Reflexion meiner Erfahrungen in der Anwendung der Kybernetischen Methode“ von Renate Kehrer (Schuljahr 2014/15)

(nimmt Bezug auf Seminar 2014/15 für LehrerInnen an der PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE in  Linz  / ÖSTERREICH)

…Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass ich mittlerweile völlig davon überzeugt bin, dass die Kybernetischen Methode für alle Kinder die ideale Form zu lernen ist.
Ich durfte die Wichtigkeit der täglichen Wiederholungen als etwas sehr Positives erleben, die den Kindern Sicherheit vermittelt. Es verwundert mich, dass ich kein einziges Mal den vielbekannten Spruch „Nicht schon wieder“ hörte. Im Gegenteil die Kinder fingen die Übungen zum Teil schon selbst an, so sicher waren sie geworden.
Außerdem durfte ich erleben, wie wunderbar das Chorsprechen auf die Klasse wirkt, die „guten“ Kinder kommen zur Geltung, da sie diese laut und deutlich vorsprechen konnten und Kinder die noch nicht so sicher waren, konnten sich immer irgendwo wieder „einklinken“.
Es ist für mich auch sehr faszinierend wie konzentriert die Kinder bei der Arbeit sind. Dies durfte ich bei der Einführung der Zahlenzerlegung erfahren, die ich schon fast als „meditativ“ bezeichnen würde.
Auch finde ich es toll, dass manchmal Kinder nach langem konzentrierten Arbeiten sagen: „Jetzt kann ich nicht mehr!“, und natürlich muss ich als Lehrer auch darauf reagieren und darf es dann auch mal sein lassen…


(2) Kybernetische Methode zum Erwerb der Kulturtechniken im Erstunterricht
Schuljahr 2013/14 und 2014/15

Ort: PH OÖ Linz
Leitung: Mag. Kurt Winkler   Referentin: Frau Karin Frye-Hausberger
Verfasser: Dipl. Päd. Wolfgang Neumüller
Neumarkt/ Mkr., 01. Februar 2015

1. Erste Kontakte mit der kybernetischen Methode
In meiner Ausbildung zum Sonder- und Volksschullehrer durfte ich in einer Volksschule meine ersten Erfahrungen mit dieser Methode machen. Die Kinder lernten gerade das Zählen. Leider befasste ich mich zu diesem Zeitpunkt nicht weiter mit dieser Art Mathematik zu unterrichten. Erst später erfuhr ich von der Methode und nahm mir vor, bei der nächsten Gelegenheit Kurse zu besuchen.
2. Der Lehrgang
Meine Erwartungshaltung und Motivation waren sehr hoch und ich wollte mir eine weitere Möglichkeit aneignen, den Kindern verständlich die Thematik des Lesens und Rechnens näher zu bringen. Vorab – diese Erwartungen wurden aus meiner persönlichen Sicht erfüllt. Durch die Einführung in die Thematik wurde mir sehr schnell klar, dass hier die Zusammenarbeit zwischen dem Kind, dem Lehrer und den Eltern gefordert ist. Um diese Art des Lernens zielführend im Sinne des Verstehens und nicht des Auswendiglernens einzusetzen, habe ich Elternabende einberufen, um mit ihnen die Grundprinzipien zu besprechen und auszuprobieren.
Im Laufe des Seminares wurde mir bewusst, dass hier weit mehr als eine Methode vermittelt wird. Herr Dreher bzw. MitarbeiterInnen des Hariolf Dreher Institut UG haben Grundlagen erforscht und riefen diese wieder ins Bewusstsein... Hier weiterlesen …


(3) Die Kybernetische Methode im Kindergarten – Analyse der Effektivität zur Förderung mathematischer und schriftsprachlicher Vorläuferfähigkeiten

Studie vbw, Juli 2013

[Auszug]
…Das Anliegen von Angeboten der Frühförderung – wie der von Hariolf Dreher entwickelten Kybernetischen Methode (kym®) – ist es daher, Leistungsdefizite frühestmöglich zu beheben, sodass sich spätere Lernprobleme vermindern oder zumindest abschwächen lassen. Die kym® ist dabei ein sehr breit aufgestelltes Trainingskonzept, das sowohl den Erwerb von mengen- und zahlenbezogenem Vorwissen, als auch dieFörderung phonologischer Bewusstheit als Vorläufer des Lesens und Schreibens beinhaltet. Hierfür berücksichtigt diese Methode ein weites Spektrum in der Forschung diskutierter grundlegender Basisfertigkeiten, wie die räumlich-visuelle Verarbeitung sowie die Fingerbeweglichkeit und-bewusstheit, die Einfluss auf die Entwicklung früher mathematischer Kompetenz nehmen… (PDF-Download)


Erfahrungsberichte

(1) Down-Syndrom – Erfahrungsbericht einer Mutter – September 2016

Rebecca, unsere Tochter mit Down-Syndrom, begann im Alter von 5 Jahren mit dem Erlernen der Fingerübungen, des Zählens und Rechnens nach der kybernetischen Methode. Sie ging in eine private Kindergartengruppe als einziges behindertes Kind. Zu ihrer Förderung führte die Kindergärtnerin sowohl das Rechenprogramm wie auch das Erlernen der Mundbilder, in einem zweiten Teil mit Buchstaben kombiniert, durch, so dass Rebecca beim Eintritt in die Schule schon etwas rechnen, lesen und schreiben konnte und problemlos in der ersten und zweiten Klasse mitkam. Sie las sehr schnell fließend und hatte keine Probleme mit der Rechtschreibung.

Das Rechnen war schon schwieriger für sie. Dank des kontinuierlichen Arbeitens mit Fingern und Stäbchen über sehr lange Zeit (Jahre), erlernte sie alle notwendigen Operationen wie das Erfassen der Mengen, das Ergänzen und Zerlegen, das Erfassen des Begriffes der Hälfte, den Zehnerübergang, das Mal- und Geteiltrechnen, die Sachaufgaben, das Rechnen mit Geld, das Erfassen der Zeiten usw. Was wir immer nur rückwirkend staunend feststellten, war, dass sie wieder eine Rechenoperation bewältigt und verstanden hatte und tatsächlich auch ins Kopfrechnen kam. Inzwischen hat sie sogar Freude am Rechnen entwickelt. Am leichtesten fällt ihr das Rechnen, auch das Bruch- bzw. Prozentrechnen, wenn es ums Essen geht, weil da sehr anschaulich wird, wieviel eine oder mehrere Personen von einem Ganzen erhalten.

Nun hat sie dieses Jahr den qualifizierenden Hauptschulabschluss bestanden mit allen großen Herausforderungen, die besonders auch Mathematik und Geometrie an sie stellten.

2.09.2016


(2) Erfahrungsbericht einer Mutter – Juli 2015

Dass es die Kybernetische Methode gibt, ist mir schon seit ein paar Jahren bekannt. Ich hatte es aber nie für notwendig erachtet, mich genauer darüber zu informieren.
Mein Sohn kam in der Grundschule gut zurecht, ohne dass ich groß helfen musste. Als meine Tochter in die Schule kam merkte ich zwar, dass sie sich viel schwerer tat, aber Kinder sind ja bekanntlich verschieden und es würde schon werden. So ließen wir eineinhalb Schuljahre verstreichen und quälten uns nachmittags viel zu lange durch die Hausaufgaben.
Ich konnte nicht verstehen, dass Wörter die sie bereits sehr oft geschrieben und geübt hatte, beim nächsten Mal wieder falsch waren. Das Lesen bereitete Schwierigkeiten und unsere Verzweiflung war komplett, als der Zahlenraum bis 100 mit Hilfe der Hunderter-Tabelle in der Schule beigebracht wurde. ...Hier weiterlesen ….


(3) Erfahrungsbericht – Kinderhaus Camino Bad Aibling – Mai 2015

In unserer Vorschulgruppe im Kinderhaus Camino, integrieren wir die Kybernetische Methode nun im zweiten Jahr in unseren Alltag. Das bedeutet, es werden Bewegungsspiele – Reime – Schwungübungen und vieles mehr im Morgen- beziehungsweise Sitzkreis, Freispiel als auch in gezielten Angeboten durchgeführt. Zudem findet einmal die Woche ein gezieltes Sportangebot statt, dadurch können die Kinder in verschiedenen Bereichen gleichzeitig gefordert und gefördert werden, wie Körperschema, Raum-Lage, rechts-links Koordination, Ausdauer, Resilienz …! …Hier weiterlesen ….


(4) Erfahrungsbericht einer kym®-Therapeutin

Förderbericht eines achtjährigen Jungen mit der Kybernetischen Methode – kym® April 2015

Dieser Bericht handelt von dem damals achtjährigen Tim aus B., mit dem ich in der Rolle als Sozialpädagogin im Rahmen einer Jugendhilfemaßnahme in Kontakt kam. Tim besuchte zu diesem Zeitpunkt die 2. Klasse einer Förderschule.
Es gab große Schwierigkeiten im Unterricht. Zum einen schilderte die Lehrkraft ihn als unkonzentriert, zum anderen als wenig leistungsbereit und eher leistungsverweigernd-oder vermeidend.
Auch die Hausaufgabensituation wurde von den Eltern als teilweise untragbar geschildert. Tim würde sich oft weigern überhaupt zu beginnen und sie zöge sich zum Teil über Stunden hin. Außerdem hätte Tim immer wieder Versagensängste.
Im Rahmen einer umfassenden Testung in einer Kinderpsychiatrischen Klinik wurde ein durchschnittlicher IQ –Wert, zwar im unteren Bereich gemessen, was Tim im Grunde aber trotzdem ermöglicht hätte….Hier weiterlesen ….


(5) Erfahrungsbericht einer Sonderschullehrerin und Mutter

Warum ich meine Söhne zu Hause unterrichte? Ich bin gelernte Sonderschullehrerin, habe jedoch nie in einer Regelschule unterrichtet, sondern war immer im Nachhilfebereich tätig.
Im Jahre 2008, mein erstgeborener Sohn war gerade ein paar Monate alt, durfte ich die kybernetische Methode bei Hariolf Dreher erlernen. Ab diesem Zeitpunkt hatte ich ein „Lern‐ und Lehr‐Werkzeug“ parat, welches mir bei der Arbeit mit meinen SchülerInnen wirklich hilfreich war. Ich hatte blitzgescheite junge Menschen bei mir, die einen Diagnosebescheid für z.B. Legasthenie bekommen hatten und somit war das Lernthema in gewissen Bereichen für die Schule erledigt – nach dem Motto: „Die kann das halt nicht!“.
So ähnlich ist es mir in meiner eigenen Schullaufbahn auch ergangen: Mir wurde immer gesagt: „Du musst Rechtschreiben lernen! Das kannst du nicht!“ Okay … soweit, so gut … Ich hatte zwar keinen Legastheniebescheid oder ‐ diagnose, weil ich mein Rechtschreibdilemma außer bei Diktaten gut vertuschen konnte, aber in meiner gesamten schulischen Karriere hat mir trotzdem keiner erklärt, wie das mit „der Rechtschreibung“ wirklich funktioniert bzw. wie ich diese erlernen kann.
Lange Rede, kurzer Sinn: Erst nach dem Seminar bei Hariolf Dreher verstand ich die Rechtschreibung. (Anm.: Ich war zu diesem Zeitpunkt bereits fertig ausgebildete Pädagogin.)…Hier weiterlesen…

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